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Pressemitteilung

Axel Hütte

Fotografie

Ausstellungsdauer: 07.02.2018 – 16.06.2018

Zum Auftakt in 2018 zeigt die artgallery.munich großformatige Fotografien von Axel Hütte (geboren 1951 in Essen), der in Düsseldorf lebt und arbeitet. Axel Hütte ist zusammen mit Andreas Gursky (*1955, Leipzig) und Thomas Struth (*1954, Geldern) einer der bekanntesten Vertreter der Düsseldorfer Fotoschule aus der Klasse Bernd Bechers (1931-2007).

Derzeit ist Axel Hütte sowohl in der groß angelegten Schau „Night and Day“ im Kunstpalast Düsseldorf vertreten als auch mit frühen Arbeiten im Josef Albers Museum in Bottrop zu sehen.

Seine Werke befassen sich mit mimetischen Darstellungen der Wirklichkeit, die mediale Grenzphänomene zwischen Malerei und Fotografie ausloten. Der Betrachter wird auf eine sinnliche Reise durch seine mystische Bilderwelt geschickt, in der Hüttes Werke zu romantischen Landschaftsmalereien avancieren. Mal sind es empfindsame und atmosphärische Naturphänomene, mal nüchterne, urbane Veduten, die den Betrachter in seine Vorstellungswelt einladen. Axel Hütte arbeitet analog, die 8 x 10-Negative werden digital nicht nachbearbeitet. Die Magie seiner Bilder entsteht durch die Einzigartigkeit des Moments, die durch das beharrliche Warten, mehrfaches Wiederkommen und den neugierigen Blick erwächst. Er sucht sein Motiv, das aber durch den Blick des Künstlers eine Inszenierung erfährt, in der Natur.

Bei Betreten der Galerieräume werden die Sinne des Betrachters durch die konträren Landschaftsdarstellungen der Naturelemente verführt. Einsame nordische Landschaften stehen im Wettbewerb mit üppig-bewachsenen und blühenden Dschungelausschnitten. So zeigt der „Hüfigletscher“ (1997) ewiges Eis und „Cano Una Pequeno-2“ (2007) lässt die Schwüle des Sumpfes spüren.

Die Ausstellung präsentiert neun Werke von Axel Hütte, die zwischen 1997 und 2008 entstanden sind.